Nur wer seinen Rucksack richtig packt, schultert auch schwere Lasten ohne seinen Rücken über Gebühr zu belasten. Entscheidend ist, so rät der Münchner Orthopäde Dr. Reinhard Schneiderhan in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift ALPIN, die Verteilung der Lasten im Rucksack. Schwere Ausrüstung soll möglichst nah am Körper und mittig platziert werden. „So bleiben“, erklärt der Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga, „das Gleichgewicht und die Trittsicherheit bestehen, da die Hauptlast über dem eigenen Körperschwerpunkt liegt.“ Deshalb heißt es, leichtes Gepäck im Rucksack unten und an den Außenseiten verstauen. Der Rucksack liegt dann als Einheit an der Wirbelsäule auf. Mit dem Hüftgurt lässt sich das Gewicht zusätzlich gleichmäßig verteilen. Die Schultern werden entlastet. Mit Hilfe der Verstellriemen am oberen Ende der Träger wird das Gepäck nah an den Körper geführt. Dr. Schneiderhans Fazit: „Nicht jeder Rucksack passt auf jeden Rücken.“ Sein Rat zum Kauf: Zeit lassen und wie einen Schuh ausführlich testen. Und bei der Auswahl des Rucksacks, so der Experte, auch an den späteren Einsatz denken.
Die Tipps zum richtigen Rucksack-Packen und -Kauf erscheinen in Heft 10 des Bergmagazins ALPIN, das zur Zeit im Zeitschriftenhandel und an ausgewählten Kiosken zum Preis von 5,90 Euro zu haben ist.
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