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Wer schnellt friert, zählt sieben Grad dazu

Zeitschrift ALPIN testet leichte Daunenschlafsäcke und gibt wichtige Tipps für die Neuanschaffung

Wer in einem neuen Schlafsack angenehm ruhen möchte, sollte bei dessen Kauf hellwach sein und eine Reihe wichtiger Tipps beachten. So raten die Experten des Bergmagazins ALPIN, die zehn, bis zu einem Kilo leichte Daunen-Modelle unter die Lupe genommen haben, zu einem einfachen Test der sogenannten Bauschkraft. Sie gilt als wichtiges Qualitätskriterium und bezeichnet die Fähigkeit der verwendeten Daune, Luft zu speichern und somit zu isolieren. Dabei legt man Schlafsäcke auf den Boden und vergleicht, wie hoch sie sich „aufplustern“. Dann drückt man die Füllung nach unten und beobachtet, wie schnell das Füllmaterial die ursprüngliche Höhe wieder erreicht. Je schneller und besser, desto größer die Bauschkraft. „Natürlich sollte man sich vor dem Kauf auch über den geplanten Einsatz im Klaren sein“, betont ALPIN Chefredakteur Bene Benedikt. Wer sehr kälteempfindlich sei, so sein Tipp, sollte zu der von Herstellerseite angegebenen Komfort-Temperatur sieben Grad hinzuzählen, „dann ist man auf der sicheren Seite“. Eine große Rolle für die Wärmeentwicklung im Schlafsack spielt dessen Schnitt. Wer ein besonders gutes Verhältnis zwischen Gewicht und Wärme haben möchte, setzt auf die sogenannte Mumienform. Sie reduziert die zu erwärmende Luftmenge, vermindert aber auch mitunter die Bequemlichkeit. Mehrere Hersteller haben dazu intelligente Schnitte und Kammeranordnungen gewählt oder die Innenhülle mit Gummizügen ausgestattet, die den Abstand zum Körper verringern. Kalte Füße vermeidet eine möglichst eng geschnittene Fußbox, was allerdings wieder auf Kosten des Komforts geht. Auch der Kapuze sollte man Aufmerksamkeit schenken. Sie sollte einfach zu bedienen sein und möglichst aus mehreren Kammern bestehen, so dass man sie bei Bedarf bis auf ein kleines Luftloch zuziehen kann.

Der ALPIN Schlafsack-Test ergab zwei Testsieger, die als Allrounder das Feld dominierten und mit ihrem Wärme-Gewicht-Verhältnis sowie mit gutem Komfort Bestnoten erzielten: So belegten der Firelite Regular von Mountain Equipment (530 Euro) und der Ultralite von Western Mountaineering (545 Euro) die beiden Top-Plätze. Als Komfort-Tipp überzeugte der Torchlight UL30 von Big Anges (375 Euro).



Der umfangreiche Test erscheint in der Juni-Ausgabe des Bergmagazins ALPIN, das im Zeitschriftenhandel und an ausgewählten Kiosken zum Preis von 5,90 Euro erhältlich ist. www.alpin.de


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Redaktionelle Fragen beantworten:
Bene Benedikt, Chefredakteur Alpin, Telefon 089-8931600, b.benedikt(at)alpin.de
Stefan Stremel, Pressebüro Stremel, Telefon 0821-4861412, info(at)pressebuerostremel.de


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ALPIN, Kurzversion
Dienstag, 05. Mai 2020


Bilder zur Meldung

Aufplustern erlaubt: Schlafsäcke in Mumienform sind leicht und warm und erreichten gute Noten im ALPIN-Test

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