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Hinterstoder will nach vorne

Zwischen Inferno und Kids Park: Das Skigebiet im Toten Gebirge investiert kräftig in seine Infrastruktur
„Wir sind einfach unserer Zeit voraus“, lacht Rainer Ramsebner. Denn auf seiner Lögerhütte, die der 42-Jährige zusammen mit Vater Ernst seit Jahrzehnten auf 1.420 Meter Seehöhe im oberösterreichischen Skigebiet Hinterstoder betreibt, gehen die Uhren manchmal anders. „Wir feiern jedes Jahr am 31. Dezember bereits um 18 Uhr Silvester. Mit Raketen, Walzer und vollem Programm.“ So müsse man hoch oben nicht auf den letzten Glockenschlag des Jahres warten, könne eine tolle Party genießen und später im Tal weiterfeiern. Freilich, die beiden Hüttenwirte drehen die Uhr nicht nur nach vorne, sie pflegen auch den Blick in die Vergangenheit. Betreiben sie in ihrer gemütlichen Hütte doch auch ein privates Skimuseum.

Der kreative Dreh an der Uhr, den die beiden hier alljährlich inszenieren, verdeutlicht, wie pfiffig man in einem Terrain zu Werke geht, das nicht auf den ersten Blick zu den Skizentren dieser Welt gehört. Hinterstoder? Seit Jahren registrieren immer mehr Skifahrer, dass es nicht immer Kitz und Co sein muss, sondern dass man auch in der Region Pyhrn-Priel im Toten Gebirge, wie diese Bergwelt heißt, auf seine Kosten kommt. Schließlich können die weltbesten Skifahrer nicht irren. In regelmäßigen Abständen trifft sich nämlich auch die Ski-Elite in Hinterstoder, um hier auf der Weltcupstrecke ihre Rennen auszutragen.

Hinterstoder und sein Nachbargebiet Wurzeralm – das sind über 60 Pistenkilometer, die es in sich haben. Gilt die Wurzeralm als wahrer Geheimtipp für entspannten Skigenuss, so erwartet den Skifahrer in Hinterstoder gar das Inferno: Die 1000 Meter lange Strecke gleichen, furchteinflößenden Namens bietet bis zu 70 Prozent Gefälle und Adrenalin pur. „Das vermutet nicht jeder bei uns“, schmunzelt Bergbahn-Vorstand Helmut Holzinger. „Und selbstverständlich haben wir auch sehr familienfreundliche Pisten.“ Es ist der besondere Mix, den die beiden Skigebiete mit unmittelbarem Autobahnanschluss inmitten einer Rocky Mountains ähnlichen Bergkulisse zu bieten haben. Hier das Inferno, dort SNOWtrail, eine Erlebnispiste mit Wellenbahn und Steilkurven für die ganze Familie, da die 3,5 Kilometer lange Weltcupstrecke „Hannes Trinkl“, benannt nach dem Lokalmatador und Abfahrtsweltmeister, dort der soeben erweiterte Sunny Kids Park für die Brettl-Eleven. Den kleinen Gästen gilt die große Aufmerksamkeit. So wurde für sie die Schneemannkarte kreiert. Kinder bis 10 Jahre zahlen, kauft ein Elternteil eine Erwachsenen-Skikarte, nur drei Euro pro Tag.

Auch in Sachen Investition gehen sie in Hinterstoder, das vehement nach vorne drängt, heuer einen ganz eigenen Weg – und sind vielleicht einmal mehr ihrer Zeit voraus. Denn während andere Skigebiete zumeist in neue Lifte und Bergbahnen investieren, bauen hier die Verantwortlichen (vorerst) auf neue Betten. Sprich: Mit der Errichtung des neuen ALPRIMA Aparthotel Hinterstoder für 380 Gäste will die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahn AG die örtliche Infrastruktur nachhaltig verbessern und so auch die Nachfrage nach ihren beiden Skigebieten stärken. „Es reicht nicht, nur in Seilbahnen zu investieren“, erklärt Dr. Markus Schröcksnadel, stellvertretender Aufsichtsratschef der Bergbahnen, die sich mehrheitlich im Besitz der gleichnamigen Unternehmensgruppe von Peter Schröcksnadel, dem Präsidenten der Österreichischen Skiverbandes, befinden. Zwar wolle man bis zum Jahr 2030 für 67 Millionen Euro beide Skigebiete modernisieren. Doch jetzt sieht man erst einmal zusätzliche Betten als Anlage für die Zukunft. „Gerade sportliche Familien und Gruppen finden im neuen Hotel ihr ideales Basislager für einen gelungenen Skiaufenthalt“, erklärt Bergbahn-Vorstand Helmut Holzinger. Bis zum Winter 2019/2020 soll das aus fünf Häusern und 93 Appartements bestehende Hotel mit einer Investitionssumme von 16 Millionen Euro fertiggestellt sein. Rechtzeitig, um dann auch sehr sportliche Gäste zu beherbergen. Denn Ende Februar und Anfang März 2020 finden im Skigebiet wieder Weltcup-Rennen – Herren-Super-G und ein Riesentorlauf – statt. Die Weltelite der Skifahrer wird dann bereits zum zehnten Mal zu Gast in Hinterstoder sein.

Der eine oder andere Star wird vielleicht auch in einer der zahlreichen Skihütten, die das gastronomische Angebot der Pyhrn-Priel-Region prägen, vorbeischauen. In der Lögerhütte lockt neben den sagenumwobenen Kaspreßknödeln, die Oma Inge auch mit 90 Jahren noch zubereitet, zudem ein Blick in die Vergangenheit. Ernst Ramsebner sammelt nämlich seit Jahrzehnten Antiquitäten und Skigerät von einst. Zu den Raritäten zählt ein Schlitten, den einst Kriegsgefangene aus Gewehrläufen gebastelt haben. Schwerter zu Pflugscharen: Auch in diesem Bereich setzte Hinterstoder schon früh auf das richtige Pferd – sprich: Rodel. 
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Presseauskünfte:

Karin Kauder – Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahn AG
Tel. +43 (0)7564 5275-108 – karin.kauder(at)hiwu.at

Stefan Stremel – Pressebüro Stremel
Tel. +49 (0) 821 4861412 – info(at)pressebuerostremel.de

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Langversion, Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahn AG
Montag, 26. November 2018


Bilder zur Meldung

Raritätensammler: Rainer (rechts) und Ernst Ramsebner betreiben zusammen die Lögerrhütte in Hinterstoder und präsentieren dort auch ihre Skigeräte von einst (Bild oben). – Familien finden in Hinterstoder und seinem Nachbargebiet Wurzeralm über 60 abwechslungsreiche Pistenkilometer, die es in sich haben. Bilder© Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahn AG; ÖOT Röbl

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